Haarausfall durch Stress

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Angst um den Arbeitsplatz, steigender Konkurrenzkampf und Leistungsdruck am Arbeitsplatz, in der Schule und im Studium, wachsende Mobilität und Zeitmangel. Diese Faktoren können Haarausfall durch Stress auslösen.

Der mittlerweile hohe Fleischkonsum, auch von Frauen, in den Industrieländern versorgt uns zudem mit hohen Mengen an Stresshormonen. Während der Tiertransporte und der Schlachtung produzieren die Tiere hohe Mengen von Stresshormonen die nach der Tötung der Tiere nicht mehr abgebaut werden und mit der Nahrung in unseren Körper gelangen. Der stark steigende Anteil von jungen Leuten unter 25 mit extremen Haarausfall sollte alle Interessierten alarmieren. Auch der Anstieg von Frauen mit Haarausfall ist bemerkenswert.

Durch Stress werden Hormone wie: Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin, in unserem Körper freigesetzt. Das Hormon Cortisol wirkt abbauend auf Knochen, die Muskeln, die Haut und damit auch abbauend auf die Haare. Dadurch kann natürlich auch Haarausfall durch Stress entstehen.

Können diese Stresshormone nicht aktiv abgebaut werden, durch Sport, Hobbies, etc. folgen schnell gesundheitliche Probleme wie Haarausfall durch Stress, Nervösität, Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Wird diese Situation über einen lägeren Zeitraum aufrecht erhalten können auch Depressionen und Angstzustände entstehen.

Der Körper versucht mit Hilfe des Hormons Seratonin, einem Botenstoff, die freigesetzten Stresshormone abzubauen. Serotonin ist ein sogenannter Neurotransmitter und wird auch als "das Glückshormon" bezeichnet. Liegt ein Serotoninmangel vor ist ein Neutralisierung dieser katabolen, abbauenden Hormone nicht möglich, die abbauenden Effekte sind längere Zeit aktiv und damit auch längere Zeit schädlich.

Ein Serotoninmangel kann relativ einfach auftreten. Die Psychiaterin Donatella Marazziti von der Universität Pisa hat eine Untersuchung an einer Gruppe von frisch verliebten Studenten durchgeführt. Die Konzentration des Hormons Serotonin sinkt bei frisch verliebten Menschen auf den sehr niedrigen Stand von Patienten mit Zwangsneurosen ab.

Es wird seit langem vermutet, dass diffuser Haarausfall durch Stress verursacht oder verstärkt werden kann. Der Haarausfall - Forscher Prof. Paus an der Berliner Klinik Charite hat vor kurzem eine Studie zum Thema Stress und Haarausfall veröffentlicht welche diese Vermutungen untermauert.

Jedoch konnte der Auslöser von Haarausfall bei Stress/Depression nicht klar ermittelt werden. Offensichtlich entstehen aber durch Stress und Despression haarschädigende, entzündliche Effekte an den Haarwurzeln welche dann wiederum den Haarausfall durch Stress verursachen.

Auch bei Haarausfall durch Stress wird, wie beim hormonellen Haarausfall,, die Wachstumsphase (Anagenphase) der Haare verkürzt, der normale Haarzyklus unterbrochen und die Catagenphase eingeleitet. Dadurch fallen vermehrt Haare aus und der Haarwuchs beginnt sich auszudünnen. Man spricht dann von dünnem Haar oder schütteren Haaren.

Im Gegensatz zum hormonellen Haarausfall ist Haarausfall durch Stress jedoch umkehrbar, das heißt die Haare können nach Verbesserung der Situation wieder problemlos nachwachsen. Durch die Zufuhr der Aminosäure Tryptophan kann der Serotoninspiegel erhöht werden. Diese Aminosäure ist in Milch, Schokolade und diversen Obstsorten enthalten. L-Tryptophan können Sie auch rezeptfrei in der Apotheke beziehen. Bei Haarausfall durch Stress ist eine Förderung der Wachstumsfaktoren sowie eine Entzündungsbekämpfung sehr wichtig. Dadurch können Sie den Haarausfall durch Stress verlangsamen oder ganz stoppen.

Verwendung dieses Berichtes,auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der BNW Best Nature Wellness Limited, London September 2006

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